Projekte

Urban Cool Down

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Das Projekt beschäftigt sich mit integrativen Maßnahmen zur Förderung von kühlen Orten für wachsende Stadtquartiere.

Die Fakten sind: Städte wachsen, Klimawandel existiert und die Temperaturen können im Sommer sehr hoch ansteigen. Besonders in der heißen Jahreszeit sind viele Straßenzüge aufgeheizt, sodass die Verweildauer im öffentlichen Raum kurzgehalten wird.

Was bedeutet das im Detail?

Das Projektteam von Urban Cool Down will Wege finden und definieren, wie umfassende kühlende Wirkung in urbanen Räumen erreicht werden kann. Ebenso soll durch innovative, energiearme und nachhaltige Kühltechnologien (Solarkühlung bzw. natürliche, traditionelle Beschattungs- und Kühlmöglichkeiten) der öffentliche Freiraum trotz etwaiger Hitze attraktiv gestaltet werden. Alle Personen, aber vor allem die vulnerablen Zielgruppen werden durch interaktive Prozesse zur aktiven Teilnahme bei den Interventionen angesprochen.

Im Fokus stehen die sogenannten „Interventionen“, die auf das Problem der Überhitzung aufmerksam machen sollen. Bei diesen werden alte und neue Kühleffekte hautnah den PassantInnen präsentiert. Unser Ziel ist, Personen für innovative – oder nach dem Motto: „Altes Wissen, neu verpackt“ – schon bekannte Kühltechnologien zu sensibilisieren.

Das Photovoltaik-Rad wurde uns von der PTS Himberg zur Verfügung gestellt.

Wüstenkühlschrank - Bauanleitung

Benötigt werden:

  • 2 Tontöpfe (ein großer, ein etwas kleinerer)  wüstenkühlschrank_tuch
  • Sandkisten-Sand (ca. 25kg)
  • keine Tonscherben
  • Tondeckel, passend für den kleineren Topf
  • wahlweise feiner Kies
  • Tuch
  • Wasser

Zuerst legt man eine kleine Tonscherbe auf das Loch des größeren Tontopfs. Danach kann feiner Kies vorsichtig reingeschüttet werden. Am besten nur so viel, dass der zweite kleinere Tontopf schön waagrecht stehen kann und nicht mehr wackelt. Wenn der kleinere Topf im größeren steht, wird der Sandkisten-Sand zwischen die beiden Töpfe eingefüllt. Dies ist die etwas langwierige Arbeit. Wenn der Zwischenraum gefüllt ist, sollte man diesen ganz behutsam mit Wasser befeuchten. Der Sand wird ein wenig nach unten rieseln - dann kann man sogleich den fehlenden Sand wieder auffüllen. Für optische Zwecke ist es auch möglich, ein wenig vom feinen Kies in den kleineren Topf zu geben, dies ist aber kein Muss. Jetzt den ganzen Topf und den Sand vorsichtig befeuchten, ein größeres Tuch auf die Töpfe legen und den Tondeckel darauf - fertig ist der Wüstenkühlschrank.

Tipp:
Das Tuch liefert den benötigten Schatten, falls die Tongefäße in der prallen Sonne stehen. Der Wüstenkühlschrank kühlt besser. Ebenso ist die Kühlung besser, wenn man den Wüstenkühlschrank auf eine Kiste stellt, wo von unten auch Luft hinzukommen kann (Bierkiste, Wasserflaschenkiste etc.)

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Peer-to-Peer

Peer-to-Peer Konzept: Schülerinnen – Lehrlinge
Ein Peer Mentoring Projekt zur Erweiterung von Berufsperspektiven

Auftragnehmer: Research & Data Competence
Laufzeit: 1. November 2015 bis 1. November 2016

Research & Data Competence durfte zwischen November 2015 und November 2016 ein sehr spannendes Projekt durchführen, welches die Vielfalt der Lehrberufe für Schülerinnen sichtbar, verständlich und erlebbar macht.

Lehrlinge oder junge UnternehmensmitarbeiterInnen wurden mit Schülerinnen in Kontakt gebracht. Dieser „moderierte“ Austausch auf Augenhöhe erweiterte das Wissen um mögliche Lehrberufe für Schülerinnen. Insbesondere Mädchen sollten neue und außergewöhnliche Lehrberufe und verschiedenen Unternehmen kennenlernen. Wichtig war, positive Grunderlebnisse zu schaffen und das Selbstvertrauen der Mädchen zu stärken.

Jugendliche sollten erkennen und erproben, ob ein Lehrberuf für sie überhaupt in Frage kommt. Einige Jugendliche wissen nicht genug über den genauen Inhalt von Lehrberufen und den daraus resultierenden Berufsmöglichkeiten in Unternehmen Bescheid. Diesem Umstand sollte das Projekt entgegenwirken.

Peer to Peer 03
Insgesamt waren 20 Schulen aus Wien und Niederösterreich in diesem Projekt  involviert.
Zentral war auch die Beteiligung der Unternehmensseite. Diese sollten einen Einblick in Lehrberufe geben und darstellen, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten erwartet werden. Aber auch welche Chancen und Möglichkeiten es gibt, diese Skills zu erwerben. Dafür wurden einige Unternehmen gewonnen.

Als Kooperationspartner unterstützte der Verein WIMEN mit seinen Expertinnen dieses spannende Schülerprojekt.

Die Erkenntnisse wurden ebenfalls in der Folge im BO Unterricht (Berufsorientierungs-Unterricht) vertieft.

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Logo Lehre.FördernLogo Sozialministerium

 

 

Girls' Day 2017
im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und
Technologie

© Patrick Posch

Girls´Day 2017 © Patrick Posch

Research & Data Competence organisierte gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie den diesjährigen Girls´ Day. Unterstützt wurden wir vom Verein WIMEN. Für ca. vierzig 16-jährige Schülerinnen verschiedener Schulen wurden in einem der Sitzungszimmer des bmvit zwei interessante Thementische aus dem Bereich Mobilität angeboten.

Am ersten Tisch konnten die Schülerinnen ein vom Science Center Netzwerk entwickeltes Spiel zu unterschiedlichen Berufsbildern in der Mobilität spielen. Anhand von Kärtchen die den Arbeitsalltag beschreiben, Ziele, die nächsten wichtigen Termine, häufige Tätigkeiten und einiges mehr wurde in Gruppen diskutiert um welches Berufsbild es sich hier handeln könnte. In einer Abschlussrunde wurden die (vermeintlichen) Lösungen verkündet und von der Spielleiterin Sarah Krautsack, bmvit, dann entweder bestätigt oder erläutert, um welchen Beruf es sich tatsächlich handelte.

Am zweiten Tisch wurde das Thema automatisierte Fahrzeuge diskutiert. Potenziale, Anwendungsfelder, die Entwicklungsperspektive bis 2030+ sowie technische Hürden und die Funktionsweise des automatisierten Fahrens wurden präsentiert. Ebenso konnte eine aktuelle Statistik über die Fehlerquoten der bekanntesten neun Unternehmen, die automatisierte Fahrzeuge herstellen aus dem Jahr 2016 vorgestellt werden. Der prognostizierte Nutzen und die bereits umgesetzten Maßnahmen zur Einführung des automatisierten Fahrens in Österreich konnten mit den Schülerinnen ebenfalls erörtert werden.

© Jakob Gramm

Girls´Day 2017 © Jakob Gramm

Anhand von aktuellen Artikeln, die die Schülerinnen in Kleingruppen bearbeiteten, wurden im Anschluss Vorteile und mögliche Nachteile beziehungsweise die Akzeptanz automatisierter Fahrzeuge diskutiert.

Bundesminister Jörg Leichtfried, der die Gruppe besuchte, berichtete über seine Erfahrungen mit autonom fahrenden Bussen in Salzburg. Im Gegensatz dazu war die Zustimmung der Schülerinnen sehr verhalten. Trotz aller Argumente, die die Erhöhung der Sicherheit und Effizienz betonten, vertraut ein Großteil nach wie vor auf einen Menschen, der das Fahrzeug steuert.

Es war wieder ein toller Girls´ Day 2017 im bmvit. Die Verantwortlichen waren mit hohem Engagement dabei – alle Beteiligten und vor allem die Schülerinnen hatten sichtlich Spaß.

 

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ACTIV8!

In ACTIV8! werden strategische Planungswerkzeuge zur effizienten Förderung aktiver Mobilität für lokale und überregionale Akteure entwickelt.

Fahrrad im Grünen

 

 

 

 

 

 

ACTIV8! verfolgt 3 Ziele:

Erstens die Entwicklung eines mathematisch-statistischen Modells, das die Wirkung räumlicher, sozialer und infrastruktureller Faktoren auf den Anteil aktiver Mobilität (Fußverkehr, Fahrradverkehr) untersucht, quantifiziert und erklärt.

Tafel mit mathematischen Formeln

Tafel mit mathematischen Formeln

Darauf aufbauend wird zweitens das Ziel verfolgt, gebiets- und zielgruppenspezifische Maßnahmenbündel und Strategien für eine effiziente und nachhaltige Förderung aktiver Mobilität abzuleiten.

Planungstools Maßnahmensimulation und interregionales Benchmarking komplettieren das Set der im Projekt entwickelten Planungswerkzeuge.

So erlaubt es ein mathematisches Modell, aktive Mobilität zu erklären!

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Kompetenz

In dem Projekt "Kompetenz" werden die Bedürfnisse, Barrieren und Hemmnisse von demenzkranken Personen, Angehörigen und Betreuenden bei Außer-Haus-Aktivitäten erforscht.

© soren astrup jorgensen

Unter Berücksichtigung des aktuellen Stands bestehender Technologien im ITS (Intelligente Transport Systeme) Bereich, und Ansätzen des
design4all, sollen jene Faktoren identifiziert werden, die für betroffene Personen bei der sicheren und aktiven Nutzung des öffentlichen Raums relevant sind.

Es wird eine Bewertungsmethodologie entwickelt, die sowohl auf individueller Ebene den unmittelbar Betroffenen als auch auf struktureller Ebene den InfrastrukturbetreiberInnen und den Verantwortlichen im Verkehrsbereich, sowie den Betreuungseinrichtungen ein Instrumentarium in die Hand gibt, den öffentlichen Raum hinsichtlich ihrer „Demenz-freundlichkeit“ zu bewerten.

 

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